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Motivationsdiagnostik im Team: eine Anleitung #wirpackenesan

14. Juli 2025

Mit Motivationsdiagnostik Motivation im Team stärken

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Motivationsdiagnostik im Team: eine Anleitung

Motivationsdiagnostik im Team: Motivationsprobleme erkennen und lösen

Schon Motivation zu verstehen ist oft eine Herausforderung. Noch herausfordernder aber ist es, zu erkennen, warum sie fehlt. In diesem Artikel möchte ich Ihnen deshalb eine Art Schritt-für-Schritt-Guide an die Hand geben, um mit präziser Motivationsdiagnostik im Team Motivationsprobleme zu erkennen und zu lösen. Aber immer der Reihe nach …

Sie sind Führungskraft? Dann kennen Sie mit Sicherheit die folgende Situation: Mitarbeitende wirken müde und unmotiviert, Projekte stagnieren, und jeder noch so gute Vorsatz verpufft wirkungslos in Ratlosigkeit und Frustration. Diagnose? Unklar. Rastlosigkeit macht sich breit, Lösungen müssen her, und der erste Reflex ist, Schnellschuss-Maßnahmen zu finden, um die Motivation der Teammitglieder kurzfristig anzuheizen. Dann werden „Motivations-Weeklys“ eingeführt, kurzfristig Teamevents aus dem Boden gestampft oder Return-to-Office-Policies diskutiert. Wenig später dann die Erkenntnis: Es hat sich kaum etwas geändert. Warum scheitern auch gutgemeinte Ansätze zur Steigerung von Motivation häufig? Weil das eigentliche Problem nicht mit systematischer Motivationsdiagnostik erfasst wurde …

Motivationsdiagnostik verstehen mit der Motivation Process Theory

Genau hier setzt die Motivation Process Theory von Robert Pritchard, einem der renommiertesten Arbeitspsychologen und Managementforscher unserer Zeit, an. Sie hilft Führungskräften und Personalverantwortlichen, mit gezielter Motivationsdiagnostik und gezielten Maßnahmen zu ergreifen. Die Theorie betrachtet Motivation als logisch nachvollziehbaren Prozess. Grob zusammengefasst: Wir verwenden Energie, um unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Stellen Sie sich vor, die Energie fließt aus Ihrem inneren Energiespeicher hin zu Ihren Bedürfnissen, die Ihre Energiereserven anziehen wie ein Magnet. Den Weg zwischen Energiespeicher und Bedürfnissen versteht Pritchard als Motivationsprozess. 

Der Motivationsprozess basiert auf vier Kernelementen, die miteinander verbunden sind: 

  • Als erstes geschieht die Handlung (Action): Welche konkreten Aktivitäten führt ein Mitarbeitender aus? Was tun Beschäftigte? Haben sie die nötigen Ressourcen und das Know-how, um die Handlungen auszuführen? 
  • Auf Handlungen folgen Ergebnisse (Results): Welche Ergebnisse erwarten die Beschäftigten von ihren Handlungen? Was ist die direkte Konsequenz der Handlung? 
  • Auf Ergebnisse folgt also eine Bewertung (Evaluation): Wie bewerten die Mitarbeitenden die erzielten Ergebnisse? Sind sie zufrieden, enttäuscht oder gar gelangweilt? Kann etwas aus dem Getanen gelernt werden?
  • Bewertungen stehen in direkter Verbindung mit der letzten Motivationskomponente, den Folgen und der Bedürfnisbefriedigung (Outcomes & Needs Satisfaction): Welche persönlichen Bedürfnisse werden durch diese Ergebnisse befriedigt? Bekomme ich wertschätzendes Feedback, komme ich in meiner persönlichen Entwicklung voran, trage ich zu wichtigen organisationalen Zielen bei? Oder auch ganz banal: Fühlt sich das Ergebnis gut an? 

Kurz gesagt: Motivation entsteht, wenn Mitarbeitende überzeugt sind, dass ihre Handlungen zu sinnvollen Ergebnissen führen, die wiederum ihre persönlichen Bedürfnisse befriedigen. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Komponenten sind hier entscheidend. Wenn zum Beispiel die Verbindung zwischen Handlung und Ergebnis schwach ist, wissen Mitarbeitende nicht, wie viel Energie sie aufwenden sollten, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Es ist unklar, ob mit einer gewissen Handlung ein bestimmtes Ergebnis erzielbar ist und wenn ja, wie hoch der persönliche Einsatz ausfallen muss. Die Verbindung „Handlung – Ergebnis“ ist schwach – und wir haben potenziell ein Motivationsproblem. 

Motivation nachvollziehen: Motivationsdiagnostik im Team verstehen

Die Diagnose ist entscheidend, um gezielt Maßnahmen zur Motivationssteigerung einzuleiten. Sie besteht darin, gezielt Fragen entlang der vier Kernelemente der Motivation Process Theory zu stellen, um zu erfahren, wie stark die Verbindungen zwischen den Elementen sind. Sind die Antworten auf die Fragen unklar oder werden sie mit Nein beantwortet, so haben wir potenziell ein Motivationsproblem identifiziert. 

  1. Handlung-Ergebnis-Verbindung prüfen: Weiß der Mitarbeitende, was genau erwartet wird? Ist das Ergebnis messbar? Sind die nötigen Ressourcen vorhanden und nutzbar, um das Ergebnis zu erzielen? 
  2. Ergebnis-Bewertung-Verbindung analysieren: Erhält der Mitarbeitende ausreichendes, bedrohungsfreies, konstruktives und klares Feedback über seine Ergebnisse? Weiß er, ob seine Leistung gut genug ist? Ist klar, was eine gute Leistung ist? 
  3. Bewertung-Folgen-Verbindung ermitteln: Sind dem Mitarbeitenden die Konsequenzen seiner Leistung klar? Gibt es eine erkennbare Verbindung zwischen Leistung und Belohnung bzw. Anerkennung? Treten die Konsequenzen tatsächlich ein? 
  4. Folgen-Bedürfnis-Verbindung klären: Erfüllen die erhaltenen Belohnungen tatsächlich die Bedürfnisse des Mitarbeitenden? Kennt die Führungskraft die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden ausreichend? 

Praxisbeispiel: Motivationsdiagnostik bei Teamleiterin Anne 

Anne ist seit drei Jahren Teamleiterin in einem mittelständischen Unternehmen. Ihr Team besteht aus fünf Mitarbeitenden, mit denen sie bislang gut zusammengearbeitet hat. Doch in den letzten Wochen hat sich die Dynamik verändert. Die Energie ist raus, Besprechungen verlaufen schleppend, wichtige Aufgaben ziehen sich. Ein Kollege bringt es schließlich auf den Punkt: „Ich weiß gar nicht mehr, was wir eigentlich erreichen wollen.“ Für Anne ist das ein Weckruf. 

Zunächst versucht sie, mit mehr Präsenz gegenzusteuern. Sie bringt sich stärker in die operative Arbeit ein, ist häufiger im Büro, gibt mehr Rückmeldung. Doch die Wirkung bleibt aus. Das Engagement steigt nicht, im Gegenteil. Anne merkt, dass punktuelle Maßnahmen nicht ausreichen. Sie beschließt, systematischer hinzusehen. 

In Einzelgesprächen mit ihrem Team geht sie den Dingen auf den Grund. Sie stellt gezielte Fragen, hört zu und erkennt Muster. Viele Mitarbeitende wissen nicht genau, was von ihnen erwartet wird. Die Ziele sind zu unkonkret, Verantwortlichkeiten verschwimmen. Feedback wird kaum gegeben, weder positiv noch konstruktiv. Einige Teammitglieder haben in den letzten Monaten viel geleistet, fühlen sich aber nicht gesehen. Andere sind frustriert, weil ihr Einsatz folgenlos bleibt. Es gab weder Lob noch Entwicklungsperspektiven. Besonders deutlich wird Anne, dass sie kaum weiß, was ihre Mitarbeitenden eigentlich antreibt. Was ihnen wichtig ist, was sie motiviert, was ihnen fehlt. 

Was zunächst vage begann, liegt nun offen auf dem Tisch. Es fehlt nicht an Motivation, sondern es fehlt an Klarheit, Orientierung, Anerkennung und echter Anschluss an persönliche Bedürfnisse. Anne setzt genau dort an. In den nächsten Wochen formuliert sie gemeinsam mit dem Team konkrete Ziele. Sie schafft regelmäßige Feedbackformate, achtet auf Sichtbarkeit und Wertschätzung von Leistung. Und sie beginnt, ihre Mitarbeitenden nicht nur als Funktionsträger zu sehen, sondern als Menschen mit ganz eigenen Motiven, Stärken und Entwicklungswünschen. 

Nach und nach ändert sich die Stimmung. Gespräche werden wieder lebendiger, Ideen entstehen, Verantwortung wird übernommen. Anne weiß: Das war kein Schnellschuss, sondern der Beginn eines echten Verständnisses dafür, was Motivation im Arbeitsalltag braucht – und wie man ihr systematisch den Weg bereitet. 

Checkliste: Motivationsdiagnostik im Team richtig durchführen 

Handlungen klären: Was soll getan werden? 

Ergebnisse definieren: Welche Resultate werden erwartet? 

Feedback sicherstellen: Wie und wann gibt es Rückmeldung? 

Konsequenzen aufzeigen: Welche Folgen haben die Ergebnisse? 

Bedürfnisse erfragen: Welche Bedürfnisse haben Ihre Mitarbeitenden? 

Motivationsprobleme beheben: Tipps zur Motivationssteigerung im Team 

Möchten wir Motivationsprobleme beheben oder Motivation steigern, so müssen wir die Verbindungen zwischen den Komponenten der Motivation Process Theory entweder herstellen oder stärken. 

  • Die Handlung–Ergebnis-Verbindung lässt sich verbessern, indem wir Mitarbeitende gut ausbilden, Ressourcen bereitstellen, Schulungen durchführen, Partizipation fördern und klare Verantwortlichkeiten schaffen. 
  • Trainer und Führungskräfte können die Ergebnis–Evaluation-Verbindung stärken, indem sie verdeutlichen, welche Ergebnisse wichtig sind, und regelmäßiges, konstruktives Feedback etablieren. 
  • Gleichberechtigte Behandlung von Mitarbeitenden, zeitliche Stabilität im Prämiensystem und variable Entlohnungsmodelle tragen dazu bei, die Evaluation–Folgen-Verbindung stabil zu halten. 
  • Zu guter Letzt müssen Führungskräfte herausfinden, was die tatsächlichen Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden sind. Es gilt also zu verstehen, was den einzelnen wirklich wichtig ist. Geld spielt bei der Bedürfnisbefriedigung oft eine kleinere Rolle, als angenommen. 

Von Diagnose zu nachhaltiger Motivation 

Motivation nachhaltig zu steigern bedeutet nicht, kurzfristig zu motivieren, sondern systematisch vorzugehen. Wenn Führungskräfte Motivationsdiagnostik nach der Motivation Process Theory durchführen, können sie Probleme gezielt identifizieren und genau dort ansetzen, wo Veränderungen wirklich wirken. So schaffen Sie eine langfristig motivierte, zufriedene und leistungsfähige Belegschaft. 

Quellen:  

Pritchard, R. & Ashwood, E. (2008). Managing motivation. In Routledge eBooks. https://doi.org/10.4324/9780203888346 

Pritchard, R. D., Weaver, S. J. & Ashwood, E. (2012). Evidence-Based productivity improvement. In Routledge eBooks. https://doi.org/10.4324/9780203180341 

Volition statt nur Motivation: Wie Sie Ihre Ziele wirklich erreichen #wirpackenesan

27. Juni 2025

Volition statt nur Motivation: Wie Sie Ihre Ziele wirklich erreichen #wirpackenesan

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Motivation in die Tat umsetzen – Volition ist Ihr neuer bester Freund

Was ist Volition?

Falls Sie noch nie von Volition gehört haben: Keine Sorge, Sie sind nicht allein. Fast jeder kennt aber ihre kleine Schwester: die Motivation. Egal ob in Form von gutgemeinten Sprüchen oder den alljährlichen Neujahrsvorsätzen: Die Motivation ist aus unserem Alltag fast nicht mehr wegzudenken. Immer wieder sind wir motiviert, etwas zu ändern oder zu verbessern. Aber woran liegt es, dass so viel der als treibende Kraft gelobten Motivation ergebnislos verpufft? Die Antwort darauf liegt in der Volition.

Volition kommt aus dem Lateinischen „velle“ für „wollen“ – im Englischen bedeutet volition auch schlichtweg Wille. Umgangssprachlich könnte man sagen, sie ist das Durchhaltevermögen oder die Willensstärke. Stellen Sie es sich folgendermaßen vor: Motivation ist, wenn Sie an einem Sonntagabend denken „Ab morgen werde ich für einen Marathon trainieren“. Sie bestellen sich Laufschuhe, einen neuen Pulsmesser und lesen motivierende Artikel über die unvergleichbare Herausforderung dieser sportlichen Leistung. Die anfängliche Motivation lässt aber nach, sobald das erste Training ansteht. Die Realität ist anstrengend und schweißtreibend.

Mit Motivation starten, mit Volition zum Ziel

Motivation basiert psychologisch gesehen hauptsächlich darauf, dass wir uns Ziele setzen, weil sie (in dem Moment, in dem wir sie definieren) attraktiv und erreichbar sind. In dem Moment, in dem wir aber tatsächlich mit den Aktionen beginnen, die uns zum Ziel führen, wechseln wir mental in eine andere (deutlich längere) Handlungsphase – und hier ist nicht mehr die Motivation entscheidend, sondern eben die Volition.

Volition steht für die konkrete Realisierung, also alle Prozesse und Phänomene, die damit verbunden sind, dass wir ein Ziel tatsächlich aktiv verfolgen. Man nennt sie daher auch die „Umsetzungskompetenz“ (Pelz, 2010). Volition ist, wenn Sie die neuen Laufschuhe tatsächlich jede Woche dreimal auf den Asphalt bringen. Wenn Sie die Ausreden, die sich einschleichen immer wieder erfolgreich abwehren. Wenn Sie sich selbst schon vor dem inneren Auge die Ziellinie nach 42 Kilometern überqueren sehen und das Gefühl dieses Moments in Ihrem Gehirn eine Glücksreaktion hervorruft. Kurz gesagt: Volition bezeichnet die Umsetzung von Motivation in Ergebnisse und sie wird erreicht durch die gezielte Steuerung von Gedanken, Emotionen, Motiven und Handlungen. Jedes Thema, für das wir uns selbst motivieren können, braucht auch Volition, um dann in die Tat umgesetzt zu werden.

So lassen Sie die Volition für sich arbeiten, um Ziele zu erreichen

Stellen Sie sich ab jetzt drei Schritte vor, wenn Sie ein Ziel erreichen wollen. Es beginnt mit der Motivation. Wir kennen die Motivation gut, wir wissen, dass es extrinsische Motivation gibt, die von außen kommt (Geld, beruflicher Druck, Qualitätsstandards…) und intrinsische Motivation, die von innen kommt (Werte, sinnerfüllte Aufgaben, Ideale…). Motivation lässt sich verhältnismäßig leicht erzeugen, das wissen auch selbsternannte Motivations-Coaches, Gurus und Internetstars. Wie oft haben Sie sich selbst schon einen Plan gemacht, um ein besseres Leben zu führen? Um Ihre Aufgaben in der Arbeit schneller und effizienter zu erledigen? Eine To-Do-Liste zu schreiben, erzeugt in uns ein tolles Gefühl – und das ist auch wichtig, aber es ist nur ein erster Schritt.

Der zweite ist deutlich komplexer und anstrengender. Es gilt jetzt, die Kompetenzen der Volition zu praktizieren. Ab jetzt ist es essenziell, alle Aspekte unseres Innenlebens bewusst zu steuern, um die Zielerreichung zu ermöglichen. Konkret heißt das: Gedanken, Gefühle, Wissen und Handlungen müssen im Einklang sein und alles, was uns daran hindert, unser Ziel zu erreichen, gilt es zu vermeiden.

Fünf Tipps für Zielerreichung mit Volition

Das klingt anstrengend – und ist es zugegebenermaßen auch. Aber immerhin wollen wir nichts Geringeres, als einen Marathon laufen (oder ihr persönliches Äquivalent dazu). Um die Volition für sich arbeiten zu lassen, gibt es aber auch einige Tricks. Zuerst sollten Sie aus Ihrer anfänglichen Motivation ein konkretes Ziel ableiten (Stichwort SMART) und sich einen Plan zurechtlegen. Diesen Plan setzen Sie dann möglichst detailgetreu in die Tat um. Hier einige Tipps wie Sie Ihre Volition steigern:

  1. Fokussieren Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das Wesentliche.
    Volition lebt davon, dass sie viele kleine Teilfunktionen wie Wahrnehmung, Denken, Emotionen auf ein einheitliches Ziel abstimmen. Fokussieren Sie sich deshalb auf dieses Ziel und blenden Sie unwichtige Details und Ablenkungen aus, so gut es geht.
  2. Erinnern Sie sich daran, dass Sie es schon mal geschafft haben.
    Der Psychologe Albert Bandura prägte das Konzept der Selbstwirksamkeit als Überzeugung, eine bestimmte Aufgabe erfolgreich bewältigen zu können. Erinnern Sie sich an Situationen, in denen Sie Ihre Ziele schon erreicht haben und führen Sie sich so vor Augen, dass Sie wirklich in der Lage sind, diese Erfolge zu wiederholen!
  3. Fördern Sie positive Emotionen und seien Sie achtsam.
    Ein gesunder Optimismus gepaart mit der achtsamen Wahrnehmung der Umwelt und eigener Emotionen vereinfacht die Zielerreichung. Sich nur zu quälen oder sich mit negativen Konsequenzen selbst zu bedrohen, ist für die Volition nicht förderlich. Seien Sie gut zu sich selbst und kosten Sie positive Emotionen bewusst aus.
  4. Planen Sie vorausschauend und kreativ.
    Wenn Sie einen Plan machen, denken Sie Hindernisse bereits mit – wie werden Sie diese überwinden? Welche Ressourcen stehen Ihnen zur Verfügung? Denken Sie dabei zum Beispiel an Personen in Ihrem Umfeld und auch an Ihre eigenen Fertigkeiten. Der Trick, Hindernisse bereits bei der Planung zu berücksichtigen, findet sich übrigens auch in der WOOP-Matrix (zum Blogartikel)
  5. Kultivieren Sie Ihre Selbstdisziplin.
    Disziplin entsteht oft durch inneren oder äußeren Zwang, wirksamer ist jedoch eine Selbstdisziplin, die aus dem tieferen Sinn der Aufgabe abgeleitet wird. Machen Sie sich deshalb bewusst, warum Sie das Ziel erreichen wollen und warum es Ihnen wichtig ist. Bleiben Sie selbstdiszipliniert!

Ziel erreicht? Belohnen Sie sich für Motivation und Volition!

Haben Sie Ihr Ziel erreicht, gibt es noch den finalen dritten Schritt: der Erfolg. Motivation und Volition wollen belohnt werden. Holen Sie sich Lob und Feedback von anderen ein. Seien Sie stolz, dass Sie Ihren inneren Qualitätsstandard eingehalten haben. Je mehr Sie sich bewusst machen, dass das, was Sie einmal motiviert hat, jetzt eingetreten ist, desto besser wird es beim nächsten Mal funktionieren.

Drei Schritte, die zur Umsetzung führen: Ab jetzt wissen Sie, dass der zweite Schritt auf dieser Reise immer der größte ist. Trainieren Sie die Kompetenzen der Volition und Sie werden sehen, dass es Ihnen viel leichter fällt, Motivation in die richtigen Bahnen zu lenken. Und, fühlen Sie sich jetzt voller Motivation für Ihre nächste Aufgabe?
Hoffentlich nicht!   

Sie wollen sich das richtige Mindset aneignen, um mit Motivation und Volition Ihre Ziele zu erreichen? Dann sind mit Sicherheit auch die #wirpackenesan Blogbeiträge zum Thema Growth Mindset und zum Thema WOOP-Matrix interessant für Sie!

Literatur

A. Bandura: Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change. In: Psychological Review. 84/1977, S. 191-215.

D. Greene, B. Sternberg, M. R. Lepper: Overjustification in a token economy. In: Journal of Personality and Social Psychology, 34(6), 1976, S. 1219–1234.

W. Pelz: Fokussieren statt verzetteln: Willenskraft und Umsetzungskompetenz sind ein gutes Vorzeichen für beruflichen Erfolg. In: Personal, Zeitschrift für Human Resource Management. Nr. 4/2010, S. 30 f.

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