FAQ – Häufig gestellte Fragen zu INQA-Coaching mit BlackBox/Open
Was ist INQA-Coaching?
INQA-Coaching ist ein Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Organisation zukunftsfähig weiterentwickeln möchten. Im Mittelpunkt stehen Beratungsprozesse rund um moderne Arbeit, zum Beispiel Führung, Zusammenarbeit, Kultur, Arbeitsorganisation, Qualifizierung, Digitalisierung oder Innovation. Der Begriff Coaching ist dabei etwas irreführend: Gemeint ist in erster Linie kein klassisches Einzelcoaching, sondern ein strukturierter Prozess der Organisationsentwicklung.
Wer kann INQA-Förderung nutzen?
INQA richtet sich grundsätzlich an kleine und mittlere Unternehmen. Ob Ihr Unternehmen konkret förderberechtigt ist, wird in einer unverbindlichen Erstberatung mit einer regionalen INQA-Beratungsstelle geprüft.
Wie hoch ist die INQA-Förderung?
Das Beratungsvolumen umfasst bis zu zwölf Beratungstage à 1.200 Euro. Die Förderquote liegt bei bis zu 80 Prozent. Damit bietet INQA kleinen und mittleren Unternehmen einen niedrigschwelligen Einstieg in professionelle Organisationsentwicklung.
Wer legt das INQA-Programm auf?
INQA wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finanziert. Die Initiative unterstützt Unternehmen dabei, Arbeit zukunftsfähig zu gestalten und Veränderungsprozesse strukturiert anzugehen.
Wie läuft ein INQA-Coaching ab?
Am Anfang steht eine unverbindliche Erstberatung bei einer INQA-Beratungsstelle. Dort wird geprüft, ob Ihr Unternehmen förderberechtigt ist. Nach Ausstellung eines INQA-Coaching-Schecks startet der Beratungsprozess mit einem autorisierten INQA-Coach. Der Prozess kann bis zu sieben Monate dauern. Drei bis sechs Monate nach Abschluss findet ein Auswertungsgespräch mit der INQA-Beratungsstelle statt.
Welche Themen können im INQA-Coaching bearbeitet werden?
INQA-Coaching kann für unterschiedliche Gestaltungsfelder genutzt werden, darunter Führung, Werte und Kultur, Personalpolitik, Beschäftigung und Qualifizierung, Arbeitsorganisation, neue Geschäftsmodelle, Innovationsstrategien sowie Fragen rund um Arbeitsplatz, Gesundheit und Leistung. Welche Themen sinnvoll sind, hängt von der Ausgangslage Ihres Unternehmens ab.
Ist INQA-Coaching klassisches Coaching?
Nicht im engeren Sinn. INQA-Coaching meint vor allem einen geförderten Beratungsprozess zur Organisationsentwicklung. Es geht also nicht primär um eine 1:1-Begleitung einzelner Führungskräfte, sondern um die Weiterentwicklung von Strukturen, Zusammenarbeit, Kultur und Arbeitsweisen im Unternehmen. Ein kleiner Teil des Beratungsvolumens kann auch als klassisches Coaching gestaltet werden.
Wie unterstützt BlackBox/Open im INQA-Coaching?
BlackBox/Open begleitet Unternehmen als autorisierter INQA-Coach durch den geförderten Beratungsprozess. Wir verbinden arbeitspsychologische Expertise mit agilen Methoden und Erfahrung in der Organisationsentwicklung. Gemeinsam mit Ihnen klären wir die Ausgangslage, identifizieren passende Handlungsfelder und entwickeln konkrete Maßnahmen, die im Arbeitsalltag wirksam werden.
Gibt es Beispiele für INQA-nahe Projekte?
Ja. Einen Einblick in ein Projekt, das unter dem Schirm des INQA-Programms entstand, gibt unsere Case Study zur Zusammenarbeit mit Leykauf. Sie zeigt, wie ein geförderter Organisationsentwicklungsprozess in der Praxis aussehen kann.
Wie kann ich prüfen, ob INQA-Coaching zu meinem Unternehmen passt?
Der erste Schritt ist eine unverbindliche Erstberatung bei einer regionalen INQA-Beratungsstelle. Wenn Sie vorab einschätzen möchten, ob Ihre Themen zu INQA-Coaching passen, können Sie auch direkt mit uns sprechen. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Ausgangslage einzuordnen und mögliche nächste Schritte zu klären.